Eine Hautbiopsie ist ein Routineverfahren, bei dem ein Dermatologe eine kleine Hautprobe entnimmt, die dann zur weiteren Untersuchung unter einem Mikroskop durch einen speziell ausgebildeten Arzt in ein Labor geht. Biopsien werden verwendet, um Ihrem Arzt bei der Diagnose einer Vielzahl von Hauterkrankungen zu helfen, einschließlich Infektionen, Hauterkrankungen und Hautkrebs. Manchmal ist das Ergebnis einer Biopsie nicht schlüssig, was bedeutet, dass der Test kein endgültiges Ergebnis erbracht hat. Dies kann mehrere Gründe haben: Es könnte ein Problem bei der Verarbeitung der Probe gegeben haben, die Probe enthielt nicht genügend betroffenes Gewebe oder die Probengröße war nicht groß genug.
Sollten die Ergebnisse Ihrer Biopsie nicht eindeutig sein, kann Ihr Hautarzt eine weitere Biopsie oder Exzision durchführen, um die Diagnose zu sichern. Alternativ kann Ihr Arzt Ihnen, basierend auf seiner medizinischen Einschätzung Ihres Befundes, vorschlagen, vorerst keine weiteren Eingriffe vorzunehmen und den betroffenen Bereich zu beobachten, um festzustellen, ob sich Veränderungen ergeben. Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zu Ihrem Biopsiebefund oder dem weiteren Vorgehen haben.

Über den Experten:
Karen R. Stolman, MD, ist eine in Park City, Utah, praktizierende, staatlich geprüfte Dermatologin. Sie ist langjähriges Mitglied der American Academy of Dermatology und der American Society of Dermatologic Surgery.



