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So lesen Sie ein Sonnenschutzetikett

Von der Skin Cancer Foundation • 5. Juli 2022
Junges Paar, das sich für einen stehenden Apothekenladen mit Sonnencreme entscheidet

Ein ... Lesen Sonnenschutz Label sollte nicht wie das Entziffern einer Fremdsprache sein. Aber eine Studie in JAMA Dermatologie festgestellt, dass viele Menschen nicht verstehen, wie man ein Sonnenschutzetikett liest oder wie das Produkt die Haut schützt. Nur 43 Prozent der Umfrageteilnehmer verstanden die Bedeutung eines SPF-Werts.

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Angesichts dieser Ergebnisse hielten wir es für einen guten Zeitpunkt, die Grundlagen von Sonnenschutzmitteln aufzufrischen. Hier sind Erläuterungen zu Schlüsselbegriffen, die auf Sonnenschutzetiketten erscheinen und die Sie bei der Auswahl eines Produkts verstehen sollten:

  1. Breites Spektrum: Es ist wichtig, dass Ihre Sonnencreme einen Breitbandschutz bietet, was bedeutet, dass sie einen wirksamen Schutz vor Sonneneinstrahlung bietet beide TRAUBEN (Ultraviolett A) und UVB (Ultraviolett B) Sonnenstrahlen, die nachweislich die Haut schädigen. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB und sind die Hauptursache für Falten, Erschlaffung und andere Zeichen der Hautalterung. UVB-Strahlen schädigen die Hautoberseite und sind die Hauptursache für Sonnenbrand. Beide verursachen Hautkrebs.
  2. Lichtschutzfaktor (SPF): SPF ist ein Maß dafür, wie lange eine Person in der Sonne bleiben kann, bevor die UVB-Strahlen beginnen, die Haut zu verbrennen. Nehmen wir an, ohne Sonnencreme beginnt sich Ihre Haut innerhalb von 20 Minuten zu röten. Mit einem Lichtschutzfaktor von 30 können Sie theoretisch 30-mal länger in der Sonne bleiben, ohne sich zu verbrennen. Aber denken Sie daran, dass SPF-Werte in einem Labor bestimmt werden. In der realen Welt verlieren Sonnenschutzmittel unabhängig vom Lichtschutzfaktor mit der Zeit an Wirksamkeit, daher ist es wichtig, alle zwei Stunden und nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen erneut aufzutragen. Beachten Sie auch, dass über SPF 50 die Menge an zusätzlichem Sonnenschutz vernachlässigbar ist. Die Skin Cancer Foundation empfiehlt, immer einen Breitband-Sonnenschutz mit einem SPF von 15 oder höher zu verwenden – SPF 30 oder höher für längere Aufenthalte im Freien.
  3. Wasserdicht: Die Begriffe „wasserfest“ und „schweißfest“ geben an, ob der Sonnenschutz beim Schwimmen oder Schwitzen 40 Minuten oder 80 Minuten hält. Da kein Sonnenschutz vollständig „wasserfest“ oder „schweißfest“ ist, verbietet die FDA diese Begriffe.
  4. Das Empfehlungssiegel der Skin Cancer Foundation: Achten Sie auf unser Siegel, um sich zu vergewissern, dass ein Produkt sicher und wirksam ist. Wissenschaftliche Daten für jedes Produkt, das für die eingereicht wird Empfehlungssiegel wird von einem freiwilligen Komitee renommierter Photobiologen überprüft – Experten in der Erforschung der Wechselwirkung von ultravioletter Strahlung und der Haut. Das Daily-Use-Siegel wird durch Sonnenschutzmittel verdient, die vor kurzen alltäglichen Sonneneinstrahlungen schützen, wie Sie sie erleben, wenn Sie zum Auto gehen oder Besorgungen machen. Das Aktives Siegel wird durch Sonnenschutzmittel verdient, die vor längerer Sonneneinstrahlung schützen, z. B. wenn Sie im Freien trainieren oder den Tag am Strand verbringen.
  5. Wirkstoffe: Dieser Bereich des Etiketts, oft auf der Rückseite der Flasche, listet die Hauptbestandteile von Sonnenschutzmitteln auf, die Ihre Haut vor UV-Strahlen schützen. Es gibt zwei Haupttypen von Aktiven Zutaten für Sonnenschutzmittel: chemisch und physikalisch. Chemische Inhaltsstoffe wie Avobenzon und Benzophenon wirken durch absorbierend UV wie ein Schwamm, wodurch das Eindringen in die Haut verringert wird, während physikalische Inhaltsstoffe wie Titandioxid und Zinkoxid auf der Haut verbleiben und ablenken UV-Strahlen wie ein Schutzschild. Viele heute verfügbare Sonnenschutzmittel kombinieren chemische und physikalische Inhaltsstoffe.
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