Die Skin Cancer Foundation erinnert Wintersportler daran, Sonnenschutz zu tragen.

Sonneneinstrahlung bei kaltem Wetter kann zu Hautkrebs führen.

NEW YORK (11. Dezember 2025) Die Skin Cancer Foundation erinnert Wintersportler daran, dass Sonnenschutz auch bei Kälte wichtig ist. Kühlere Temperaturen schützen nicht vor UV-Schäden. Das Risiko, an einem Melanom zu erkranken, verdoppelt sich bei fünf oder mehr Sonnenbränden in der Vergangenheit, unabhängig von der Jahreszeit. Schnee und Eis reflektieren bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen, sodass die Haut doppelt getroffen wird – von oben und von unten. Zudem steigt die UV-Belastung mit jedem Höhenmeter um 4 bis 5 Prozent. Skifahrer, Snowboarder und andere Sportler in großer Höhe sind daher einem deutlich erhöhten Risiko für Sonnenbrand und langfristige Hautschäden ausgesetzt. Auch Zuschauer sind an Spieltagen durch ungeschützte Sonneneinstrahlung gefährdet.

„Bei Wintersportverletzungen denkt man vielleicht an Verstauchungen, Knochenbrüche und sogar Erfrierungen“, sagt Dr. Deborah S. Sarnoff. „Doch eine Art von Gesundheitsrisiko bei Outdoor-Sportarten wird oft übersehen: Lichtschäden durch Sonneneinstrahlung. Anders als eine Knöchelverstauchung, die innerhalb weniger Wochen heilen kann, summieren sich Lichtschäden mit der Zeit und erhöhen das Hautkrebsrisiko.“

Der dreimalige Olympiasieger im alpinen Skisport, Erik Schlopy, stimmt dem zu und teilt seine Erfahrungen zum Sonnenschutz im Winter: „Mir wurde die Bedeutung von Sonnenschutzmittel erst mit Ende 19 bewusst. Beim Skifahren auf den Gletschern war klar, dass wir uns in der intensiven Sonne einen Sonnenbrand holten, also begann ich, regelmäßig alle unbedeckten Hautstellen einzucremen. Selbst in den Wintermonaten habe ich immer Sonnencreme dabei – im Handschuhfach, in der Skitasche oder in der Jackentasche. Ich bereue nur, dass ich während des Trainings nie nachgecremt habe. Dabei ist es so wichtig, mindestens alle zwei Stunden nachzucremen.“

Um sich in diesem Winter zu schützen, empfiehlt die Skin Cancer Foundation Folgendes:

  • Kleidung bildet eine starke Verteidigungslinie.Auch wenn es in den Wintermonaten einfacher ist, sich in mehreren Schichten zu kleiden, können Gesicht, Kopf und Hals dennoch ungeschützt sein. Tragen Sie nach Möglichkeit einen breitkrempigen Hut oder einen Helm und schützen Sie Ihre Augen mit einer UV-Schutzbrille oder Sonnenbrille.
  • Tragen Sie Sonnenschutzmittel auf alle unbedeckten Hautpartien auf.Auch an bewölkten Tagen. Verwenden Sie bei Aktivitäten im Freien eine Breitband-Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 50. Tragen Sie die Creme mindestens alle zwei Stunden, nach dem Schwitzen oder in großen Höhen erneut auf.
  • Vermeiden Sie die Sonne Meiden Sie die Sonne während der Stoßzeiten (10 bis 4 Uhr) und suchen Sie möglichst Schatten. Auch an bewölkten Tagen können UV-Strahlen die Atmosphäre durchdringen und schädlich sein.

Zusätzlich zu einem umfassenden Sonnenschutz empfiehlt die Skin Cancer Foundation, dass sich jeder mindestens einmal jährlich von einem Dermatologen professionell untersuchen lässt. Sportler mit starken Sonnenschäden sollten sich von ihrem Arzt möglicherweise häufiger untersuchen lassen. Jeder sollte außerdem monatlich seine Haut von Kopf bis Fuß selbst untersuchen und dabei auf neue, veränderte oder ungewöhnliche Hautveränderungen achten. Weitere Informationen finden Sie unter SkinCancer.org.

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Über die Skin Cancer Foundation

Die Skin Cancer Foundation (SCF), eine gemeinnützige 501(c)(3)-Organisation, rettet und verbessert Leben, indem sie Menschen zu einem proaktiven Ansatz für täglichen Sonnenschutz und die Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs befähigt. Die Stiftung bietet öffentliche Aufklärungsprogramme an, berät und beruhigt Patienten, engagiert medizinisches Fachpersonal, vergibt Forschungsstipendien und führt Lobbykampagnen durch, die politische Veränderungen fordern. Als Service für Verbraucher vergibt die SCF ihr branchenweit anerkanntes Empfehlungssiegel an Produkte, die ihre Kriterien für sicheren und wirksamen Sonnenschutz erfüllen. Die SCF betreibt außerdem „Destination Healthy Skin“, ein Programm, das in Zusammenarbeit mit lokalen Dermatologen in Gemeinden in den gesamten USA kostenlose Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen für Bedürftige anbietet. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 empfiehlt die Stiftung regelmäßige Hautuntersuchungen und eine umfassende Sonnenschutzstrategie, die das Aufsuchen von Schatten, die tägliche Verwendung von Sonnenschutzmitteln und das Tragen von Kleidung, Hüten und Sonnenbrillen umfasst. SkinCancer.org.

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